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Prüfen des Ladezustandes: Wer prüfen will, wie es um den Gesundheitszustand seiner Batterie bestellt ist, kann deren Ladezustand entweder mit Hilfe eines Säurehebers, oder eines handelsüblichen Multimeters testen. Eine 12V Batterie sollte hierbei in vollgeladenem Zustand eine Säuredichte von über 1,28kg/dm³, bzw. eine Spannung über 12,7V aufweisen. Bei ca. 1,20kg/dm³, bzw. 12,2V ist die Batterie zu 50% entladen und alle Werte unter 1,11kg/dm³ bzw. 11,7V deuten auf eine völlig entladene Batterie hin.
Sichtkontrolle: - der Flüssigkeitsstand in der Batterie muss bis über die obere auf der Batterie angebrachte Markierung reichen. Wenn nicht, bei nicht wartungsfreien Batterien, destilliertes Wasser nachfüllen. Niemals mit Säure auffüllen. - die Platten der Batteriezellen dürfen keine Sulfatschicht bilden, weil dies früher oder später zum Kurzschluss der Batteriezelle führt - die Batteriepole dürfen keine Oxidschicht aufweisen, da dies den Übergangswiderstand erhöht
Flüssigkeit nachfüllen (nur bei nicht wartungsfreien Batterien): Der Säurestand muss sich immer zwischen den beiden Markierungen befinden. Zu voll ist genauso schädlich wie zu leer. Zum auffüllen nur destilliertes Wasser verwenden. Neue Standard Batterien werden unbefüllt geliefert. Das heisst die neue Batterie muss vor dem Einbau mit Batteriesäure (Dichte 1,28kg/dm³) aufgefüllt werden. Die Säure sollte der Batterie separat beigepackt sein. Vorsicht beim einfüllen, Batteriesäure ist stark ätzend. Also säurefeste Handschuhe und Schutzbrille tragen. Am besten einen säurefesten Trichter oder eine Spritzflasche verwenden. Sollte doch mal etwas auf die Haut gelangen, sofort mit viel Wasser spülen. Auch auf dem Bike Säurespritzer sofort mit viel Wasser abspülen. Wenn Batteriesäure in die Augen gerät ebenfalls sofort ausspülen und anschliessend schnellstens zum Arzt.
Laden der Batterie Zum laden einer nicht wartungsfreien Batterie, diese aus dem Fahrzeug ausbauen (siehe auch Batterie - wechsel, damit sich kein Säurenebel auf eurem Schätzchen niederschlägt), wartungsfreie und Gel-Batterien können während des ladens im Fahrzeug verbleiben (Anschlussklemmen natürlich trotzdem abnehmen). Bei nicht wartungsfreien Batterien die Verschlusstopfen der Batteriezellen entfernen. Diese Batterien müssen in geöffnetem Zustand geladen werden, weil sich während des Ladevorganges sogenanntes “Knallgas” bildet. Das heisst nicht nur so, sondern knallt ganz gewaltig wenn es sich entzündet. Deshalb nicht rauchen, nicht mit offenen Flammen hantieren, Funken vermeiden, Raum gut belüften. Wartungsfreie und Gel-Batterien bleiben beim laden verschlossen. Anschlusspole mit eine Messingbürste und gegebenenfalls feinem Schmirgelleinen von Schmutz befreien. Ladegerät anschliessen. Zuerst den Plus-, dann den Minuspol. Beim laden dürfen die auf der Batterie angegebenen Ladeströme und -zeiten nicht überschritten werden. Sonst könnte die Batterie beschädigt werden. Falls keine Angaben vorhanden sind, mit 1/10 der Amperestärke für 5 bis 10 Stunden laden. Schnelladungen vermeiden. Ladegerät einschalten Nach dem laden Batterie vom Ladegerät abklemmen. Zuerst Minus- dann Pluspol. Batterie für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Nicht sofort wieder einbauen. Gegebenenfalls Verschlusstopfen wieder einschrauben. Batterie einbauen. Anschlusspole mit Polschutzfett behandeln.
siehe auch: |
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