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Die Geschichte der Bandit

1996 werden die S (mit Halbschale) und die N (ohne Halbschale) Modelle der GSF1200 Bandit auf dem deutschen Markt eingeführt. Typbezeichnung GV75A (heute als "Kult" bekannt). Die Preise liegen bei 14.490 DM für die nackte und 15.190 DM für das verkleidete Modell.

 

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1997 ergänzt das SA genannte Modell mit ABS das Programm. Die SA Modelle unterscheiden sich außerdem durch eine längere Schwinge, geänderte Räder und größere Bremsscheiben von den anderen Modellen. Der Preis für die SA liegt bei 16.690 DM.

2001 wird das neue Modell mit der Typenbezeichnung WVA9 eingeführt (heute als "Pop" bekannt). Bei diesem Modell sind Tank, Cockpit, Sitzbank und die Verkleidungsteile neu gestylt. Das Cockpit sitzt jetzt fest in der Verkleidung und ist nicht mehr am Lenker montiert, wie bei der Vorgängerversion. Der Motor bekommt geänderte Vergaser, modifizierte Nockenwellen, die Zündung ein neu programmiertes Kennfeld und ein größerer Ölkühler wird verbaut (die Kult wird im Stop-and-Go-Verkehr ja gerne mal ein bisschen warm). Hinzu kommt ein modernisiertes Fahrwerk bestehend aus einem geänderten Rahmen-Layout, Gabelfedern mit höherer Federrate und einem stärker gedämpften Federbein hinten. Die bisher verwendeten Vierkolben-Bremssättel werden durch Sechskolben-Sättel ersetzt. Die Preise für die N Version betragen nun 15.990 DM und für die S Version 16.990 DM. Das SA Modell ist mittlerweile wieder vom Markt verschwunden.

 

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2004 wird, um die Euro 2 Norm zu erfüllen, ein ungeregelter Katalysator, sowie ein neues Steuergerät für die Zündung nachgerüstet. Die N Version kostet nun 7.850 € und die S Version 8.130 €.

2005 wird beim drücken des Starterknopfes nun automatisch das Fahrlicht abgeschaltet, um die Batterie zu schonen. Die Sondermodelle Z und SZ mit blau-weißer Sonderlackierung ergänzen das Programm.

 

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2006 erscheint der neue Typ WVCB (heute als "Neo" bekannt). Das Aussehen orientiert sich an der 650er Bandit und alle Modelle werden nur noch mit ABS ausgeliefert. Die Schwinge wird um 45 mm verlängert und verstärkt. Der Radstand wächst auf 1.480 mm und der Federweg hinten auf 136 mm. Die vordere Bremsanlage wird wieder auf Vierkolben-Sättel zurückgerüstet und die hinteren Zweikolben-Festsättel durch Einkolben-Schwimmsättel ersetzt. Die Räder werden erneuert und die Radachsen wachsen im Durchmesser. Die Sitzbank fällt jetzt schmaler aus und kann in zwei Höhen justiert werden. Das Cockpit wird neu gestaltet und erhält einen Digital-Tachometer. Die Preise betragen 7.850 € bzw. 8.150 €.

 

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2007 wird das neue Modell WVCH eingeführt (inoffizielle Bezeichnung "Evo"). Der Hubraum wächst auf 1.255 ccm bei unveränderter Spitzenleistung. Der alte luft-/ölgekühlte Motor wird durch ein wassergekühltes Exemplar ersetzt. Außerdem ist die neue mit einer Einspritzung statt der bisherigen Vergaser und erstmals mit einem 6-Gang-Getriebe ausgestattet. Die Preise liegen bei 8.290 € bzw. 8.590 €.

 

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Für das Modelljahr 2010 wird die “Evo” überarbeitet. Der bisher runde Frontscheinwerfer weicht einem modisch gestylten Exemplar. Das Instrumentengehäuse ist nun aerodynamisch gestaltet und beherbergt einen ovalen Drehzahlmesser, sowie ein rechteckiges Digitalinstrument mit Ganganzeige. Ferner gehören ABS, Hauptständer und eine um 20mm in der Höhe verstellbare Sitzbank zur Serienausstattung. Motor und Fußrastenhalter sind nun schwarz lackiert. Die Blinker, Rahmenverkleidungen vorne und hinten, Rückleuchte, Spiegel, Schalldämpfer und Frontfender wurden ebenfalls neu gestylt. Die N Version kostet in diesem Jahr
9.190€ und die S Version 9.390€

 

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Wer mehr über die "Lebensgeschichte der Banditen” wissen möchte, findet hier ausführlichere Informationen zum Thema:

- 1200Bandit.de

- Wikipedia

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