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Navigation

GPS gestützte Navigationsgeräte zur Montage am Bike gibt es ja schon viele Jahre. Lange Zeit waren diese, meist von der Firma Garmin stammenden Geräte aber eher für Wüstendurchquerer und Rally Dakar Teilnehmer interressant (nicht zuletzt wegen der gepfefferten Preise). Seit geraumer Zeit werden nun aber auch Navi`s für Otto-Normalbiker angeboten.

Da ich beruflich viel mit dem PKW unterwegs bin und mich des Öfteren auch mal auf unbekanntem Terrain bewege, beschloss ich meinen betagten Bürgerkäfig mit einem mobilen Navigationsgerät auszurüsten. Ich unternahm diverse Versuche mit auf PDA`s basierenden Lösungen. Da ich mit den Ergebnissen nicht wirklich zufrieden war und mir irgendwann eine Anzeige der Firma TomTom in die Finger fiel, beschloss ich ein solches Gerät anzuschaffen. Der für mich größte Vorteil des "Rider" genannten Systems besteht darin, dass es sich sowohl im Auto als auch auf dem Bike nutzen lässt.

Der "Rider" ist zwar nicht gerade billig, aber für Biker optimal. Die Halterung ist stabil und dürfte sich an so ziemlich jedem Bike befestigen lassen. Das Gerät ist wasserdicht und über die großen Schaltflächen des Touch-Screens lässt es sich auch mit Handschuhen gut bedienen. Außerdem fungiert es zusammen mit dem beiliegenden Bluetooth Headset, das per Klettbefestigung im Helm angebracht wird, als Freisprecheinrichtung fürs Handy. Ein zweites Headset für die Verwendung im Auto liegt ebenfalls bei. Man muss also nicht jedesmal das Headset wieder aus dem Helm fummeln.

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Die Menue-Struktur des "Rider" ist absolut "Blondinensicher". Die GPS-Antenne ist fest eingebaut (kein Vergleich mit dem Strippengewirr bei den PDA`s), die Software reagiert sehr schnell auf falsches Verhalten des Fahrers und berechnet fix die neue Route. Da in Tunnels die GPS-Verbindung abreißt findet natürlich auch der "Rider" nichts mehr und kann dementsprechend auch die aktuelle Position nicht mehr anzeigen. Das Gerät zeigt aber weiterhin die Fahrtroute und anhand der bisher gefahrenen Geschwindigkeit die ungefähre Position an (das habe ich bei anderen Geräten auch schon ganz anders gesehen). Am Ende des Tunnels findet der Rider schnell wieder Kontakt zu den Satelliten und gibt wieder die aktuelle Position an.

Da ich im letzten Jahr leider sehr wenig Zeit zum Mopped fahren hatte, beschränken sich meine Erfahrungen bisher auf das einfache Point to Point navigieren. Sobald ich Erfahrungen mit geplanten Routenverläufen habe, werde ich berichten.

Bis hier her kann ich den TomTom "Rider" uneingeschränkt, sowohl für die Nutzung im Auto, als auch auf dem Bike empfehlen. Meiner Meinung nach ist er jeden einzelnen Euro wert.



Lieferumfang:

- TomTom Rider

- je nach Ausführung (local oder europe), Karten von DE, AUT, CH oder ganz Europa

- Motorradhalterung

- Bluetooth Headset zum Einbau in den Helm

- zweites Headset für die Verwendung im Auto

- Ladegerät

- Tasche

- Bildschirmreinigungstuch

- USB Kabel

- Speicherkarte

- Haltegurt

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