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Umbauteile

Hier findet ihr eine Liste der Teile, die ich bisher so an meinem Mopped verbaut habe / hatte und meine Erfahrungen damit. Außerdem findet ihr hier weiterführende Links zu den jeweiligen Herstellern bzw. Lieferanten und deren Bewertung.
 

MotoScope Digitalcockpit 

Gekauft habe ich das gute Stück bei MGM Bikes. Das MotoScope ist trotz seiner kompakten Abmessungen ein vollwertiges Multifunktionsinstrument mit vielen Funktionen zu einem relativ günstigen Preis. Zu dem eigentlichen Instrument gibt es eine passende Kontrollleuchteneinheit, die ich ebenfalls verbaut habe und vorgefertigte Halterungen für diverse Montagearten. Das MotoScope gibt es in Alu-Natur (wie auf dem Bild), in schwarz und mittlerweile auch in polierter Optik (schade, dass es die Variante noch nicht gab als ich meins gekauft habe). Das Instrument lässt sich Dank der guten Montageanleitung leicht anschließen.

Falls es doch mal Probleme geben sollte, werdet ihr bei MGM Bikes bzw. motogadget schnell und kompetent geholfen. Das Teil lässt sich sowohl tagsüber als auch nachts hervorragend ablesen und ist absolut wasserdicht. Als einziges muss man auf die Tankanzeige verzichten, was meiner Meinung nach zu verschmerzen ist. Außerdem ließe sich mit ein wenig Bastelei am Tankgeber auch eine der Kontrolllampen zur Warnleuchte umstricken. Die Umschaltung der einzelnen Funktionen habe ich über den Lichthupentaster gelöst und den Geber am Hinterrad angebaut.

Das einzig große Manko am MotoScope ist, dass es weder ABE noch Teilegutachten gibt, was das eintragen nicht gerade erleichtert. Trotz Briefkopien (gibts auf der Motogadget Homepage als Download) und der technischen Unterlagen, sah sich zunächst keiner der "Graukittel" in der Lage das gute Stück einzutragen. Als einzige Alternative wurde mir die Einzelabnahme genannt (kostet ja nur schlappe 600 Euronen). Mittlerweile habe ich`s aber geschafft und das Instrument ist eingetragen.

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Das MotoScope bietet folgende Funktionen:

Drehzahlmesser (LED-Band oder LCD-Anzeige), Tachometer, Tageskilometer, einstellbare Gesamtkilometer, einstellbarer Grenzbereich Drehzahl (mit optionalem Ausgang für Schaltblitz), Fahrzeit, Bordspannung, momentane Beschleunigung, Durchschnittsgeschwindigkeit, Zeitmessung 0-100 km/h, Geschwindigkeit max., Drehzahl max., max. positive Beschleunigung, max. negative Beschleunigung, Ganganzeige

Lenkkopflager von Emil Schwarz

Da sich mein Lenkkopflager relativ früh verabschiedet hat (soll bei der Bandit ja öfter vorkommen), habe ich gleich auf spielfreie Präzisions-Kegelrollenlager von Emil Schwarz umgerüstet. Die Teile sind zwar etwas teurer als die Originalen, aber dafür halten sie bisher hervorragend und die Lenkpräzision ist ebenfalls besser als vorher. Also rundum zu empfehlen. Emil Schwarz bietet für eigentlich jedes Lagerproblem eine Lösung an. Einfach mal anrufen.

Streetbar-Lenker

Den originalen Lenker hatte ich zuerst gegen einen Alu-Superbike-Lenker ausgetauscht. Als ich dann später die Kellermänner montiert habe mussten zu den bereits vorhandenen Bohrungen für die Schaltereinheiten ja noch Bohrungen für die Verkabelung der Blinker angebracht werden. Da Alu-Lenker auf Bohrungen ja sehr allergisch reagieren (Bruchgefahr) habe ich mich entschlossen auf einen Edelstahl-Lenker umzurüsten. Da kam mir der Streetbar von LSL gerade recht. Er ist schön breit, gerade und passt von der Optik her hervorragend. Außerdem hatte mir LSL bestätigt, dass an den geplanten Stellen Bohrungen gefahrlos angebracht werden können.

polierte Deckel für Brems- und Kupplungsflüssigkeits-behälter

Die originalen Deckel für die Brems- und Kupplungsflüssigkeitsbehälter habe ich mit polierten Teilen von W-Design ergänzt. Die Deckel haben einen durchbrochenen "Bandit" Schriftzug und werden einfach, mittels längerer Schrauben, auf die originalen Deckel aufgeschraubt. Dadurch gibt es keinerlei Probleme mit der Abdichtung und die Qualität der Teile ist erste Sahne.

Steuerkopfmutternabdeckung in Revolvertrommel-Optik

Früher hatte ich als Cover für die Steuerkopfmutter eine Uhr angebracht. Bis mir dann bei MS-Bikes die jetzige Abdeckung begegnet ist. Da ich als Zündschlüsselanhänger die Patrone einer 45er Magnum benutze, passt dieses Cover, in der Optik einer Revolvertrommel mit eingelegten Patronen, sehr gut.

obere Gabelbrücke poliert

Da ich mittlerweile zum Polierfreak geworden bin und kleinere Teile selber poliere, hat es auch die obere Gabelbrücke erwischt (passt einfach besser zum Rest). Die Demontage und das Polieren waren kein Problem, um aber das Zündschloss aus der Gabelbrücke zu bekommen ist ein Spezialwerkzeug nötig. Hier hat mir, wie schon so oft, meine "Leib und Magen" Suzuki Werkstatt, Motorrad Schäfer, weitergeholfen.

polierte Tankdeckelblende mit Alu-Schrauben

Da der original Tankverschluss der Bandit ja nicht gerade ein optischer Hingucker ist, musste auch hier etwas getan werden. Ein Tankdeckelcover sollte es sein. Ich wollte aber nicht den "Schluck du Luder"-Spruch, den jeder hat. Also habe ich mich mal wieder im Netz auf die Suche gemacht und bin schließlich bei Bimbo´s Fighters fündig geworden. Die Blende wird einfach auf den original Tankdeckel aufgelegt und mit längeren Schrauben befestigt. Zum befestigen habe ich silberne Alu-Schrauben, mit konischem Kopf, von Jäger Motorsport verwendet.

Lackierung Schwarz-Chrom

Weil eine geänderte Lackierung die einfachste Methode ist, einem Motorrad ein völlig neues und individuelles Aussehen zu geben, hat meine Bandit schon des öfteren mal die Farbe gewechselt. Ursprünglich war sie mal schwarz. Da die original Suzuki Lackierung aber nur von zwölf bis Mittag vernünftig aussieht, kam relativ fix die erste neue Lackierung.

Ich entschied mich für astralsilber-matt. Die matte Lackierung hatte den Vorteil pflegeleicht wie nicht was zu sein. Dreimal im Jahr einen Eimer Wasser drüber, kurz hinterhergewischt und fertig. Allerdings musste ich mich auch an die Frage gewöhnen, wann ich meine Dicke denn nun endlich lackieren lassen würde, weil ich ja die ganze Zeit mit grundierter Maschine durch die Lande führe.

Also kam zwei Jahre später wieder eine neue Lackierung. Diesmal das genaue Gegenteil. Eine Lackierung in schwarz-chrom von Peter Stücker. Dabei wird zunächst eine Silber-Schicht aufgetragen, wodurch die Teile wie verchromt aussehen. Anschließend wird mit einer Art eingefärbtem Klarlack überlackiert. Und zum guten Schluss kommen noch ein paar Schichten Klarlack darüber. Bei mir sind´s insgesamt zehn Schichten. Der eingefärbte Lack hat bei meiner Maschine unterschiedliche Farbanteile, wodurch der Farbverlauf von vorne nach hinten heller wird. Vorne also mehr schwarz, hinten weniger. Die Schriftzüge, sowie einige andere Stellen (z. B. die Tankflanken und die Verkleidungsfront) wurden nach dem Lackieren gesandstrahlt, wodurch eine matt-graue Oberfläche entsteht. Die Optik der Lackierung finde ich erste Sahne, vor allem weil das Mopped je nach Lichteinfall anders aussieht (mal richtig schwarz, mal leicht bläulich).

Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Lackierung sehr empfindlich und pflegeintensiv ist. Man sieht jeden Fingerabdruck und die Lackierung ist für Vielfahrer und Leute die ihr Mopped täglich nutzen definitiv nicht zu empfehlen. Eigentlich kann ich die Lackierung nur für Show-Bikes empfehlen, die auf Messen rumstehen. Aber geil aussehen tut´s. Trotz penibler Pflege gibt es bei mir mittlerweile (nach drei Jahren) ein paar Macken im Lack, weshalb bald mal wieder ein Farbwechsel anstehen dürfte.

Verkleidung mit DE-Scheinwerfern

Nachdem ich bereits das Heck umgebaut hatte, befand ich irgendwann, dass die originale S-Verkleidung nicht mehr zu dem restlichen Äußeren meiner Maschine passt. Also habe ich mich nach einer anderen Front-Verkleidung umgesehen. Bei Pferrer habe ich dann die Verkleidung Typ PF65 entdeckt. Die Maske ist schön klein, bietet aber trotzdem noch halbwegs Windschutz und die Optik mit den beiden kleinen DE-Scheinwerfern gefällt mir nach wie vor. Die Verkleidung ist ordentlich verarbeitet (eingezogene Kanten usw.) und passgenau (was beileibe nicht bei allen Teilen so wahr). Die Höhenverstellung der Scheinwerfer funktioniert sehr gut und die getönte Scheibe passt hervorragend zur schwarzen Lackierung. Außerdem bieten die Scheinwerfer anständiges Licht. Nur die Befestigung der Verkleidung an den Gabelholmen, mittels vier Schlauchschellen, hat was von Baumarkt-Bastelei. Hält aber.

polierter Gabelstabilisator mit Schriftzug

Beim Austausch des Front-Fenders habe ich auch gleich den originalen Gabelstabilisator gegen ein Exemplar von W-Design getauscht. Der Stabi ist poliert und hat einen durchbrochenen "Bandit" Schriftzug. Optik und Qualität sind, wie bei W-Design üblich, erste Sahne.

Front-Fender

Den originalen Front-Fender habe ich gegen ein schlankeres Teil von m-design getauscht, weil er mir nach Anbau der kleineren Verkleidung zu massiv für die Front aussah. Der Fender passte sehr gut wurde jedoch nur mit Materialgutachten geliefert. Als ich ihn bei der nächsten anstehenden HU gleich mit eintragen lassen wollte meinte der Dekra-Mensch das Materialgutachten wäre zu alt. Gut habe ich mir gedacht, merkt eh keiner und bin erstmal so damit rumgefahren. Als ich dann vier Jahre später mal wieder beim TÜV war (um das Digi-Cockpit eintragen zu lassen) habe ich einfach das Gutachten noch mal mitgenommen und siehe da, seit dem ist er eingetragen.

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